Amtsgericht Bremerhaven

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Tipps für Angehörige von Schwerhörigen


Gegen das Gefühl der Isolation können Familie und Freunde viel dazu beitragen, dass Hörgeschädigte weiterhin aktiv am Alltagsleben teilnehmen können.

Besonders Familienmitglieder können in vieler Hinsicht dazu beitragen, dem Betroffenen seine Hörschädigung so erträglich wie möglich zu machen. Wenn Sie bei Gesprächen folgende Regeln beachten, erleichtern Sie Ihrem Gesprächspartner das Zuhören:

• Sprechen Sie langsam und deutlich.

• Schreien Sie nicht.

• Es gibt viele Hörprobleme, die nicht allein darauf beruhen, dass die Töne zu leise
  wahrgenommen werden. Oft können Schwerhörige auch hohe oder tiefe Töne
  weniger gut hören. Das führt dazu, dass die Sprache verzerrt wahrgenommen wird.
  Sie können dem Schwerhörigen in diesen Fällen das Verstehen nicht erleichtern,
  indem Sie lauter schreien.

• Wenden Sie dem Schwerhörigen das Gesicht zu. Er kann so viele zusätzliche
  Signale deuten, die das Verstehen erleichtern.

• Formulieren Sie kurze und klare Sätze.

• Haben Sie Geduld und wiederholen Sie Unverstandenes.

• Formulieren Sie besonders wichtige Mitteilungen schriftlich. Vergessen Sie nicht,
  dass ein schlechtes Gehör zahlreiche seelische Probleme nach sich zieht. Zeigen Sie
  einem betroffenen Familienmitglied deshalb bewusst Ihre Zuneigung.
  Kommunizieren Sie auch über nicht alltägliche Dinge, um die Nähe aufrecht zu
  erhalten, die der Betroffene dringend braucht, um dem Gefühl der Einsamkeit zu
  entgehen.